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Aktivkohlefiltration für sauberes Wasser

Die hohe Qualität des Leitungswassers in Deutschland wird durch einen mehrstufigen Prozess der Wasseraufbereitung sichergestellt. Dadurch kann es hierzulande ohne Bedenken als Trinkwasser konsumiert werden – Aktivkohlefilter helfen dabei. Wir zeigen Ihnen nicht nur die Funktion der Aktivkohlefilter, sondern ebenso die der Aktivkohleaustauscher und wie die Aktivkohlefiltration funktioniert.

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Was sind Aktivkohle und Aktivkohlefilter?

Aktivkohle ist ein feinkörniger Kohlenstoff, der als Adsorptionsmittel eingesetzt wird. Sie verfügt über eine große innere Oberfläche und kommt in verschiedenen Bereichen wie der Chemie, Medizin oder Behandlung von Wasser zum Einsatz. Aktivkohle wird entweder als Tablette oder als Granulat, eine Art körniger Feststoff, verwendet und ist ein brennbares Material.

Gewonnen wird die Aktivkohle aus Torf, Holz-, Braun- oder Steinkohle und Nussschalen. Die Ausgangsstoffe werden dafür zunächst verkohlt und anschließend in mehreren einzelnen Schritten zu Aktivkohle weiterverarbeitet. Neben der Trinkwasseraufbereitung wird Aktivkohle eingesetzt, um beispielsweise Zucker herzustellen oder Speiseöle, Alkohole und Seifen zu reinigen. Sie hilft außerdem bei Magen-Darm-Beschwerden. Vor allem wird sie innerhalb der Trinkwasseraufbereitung in Wasserwerken und bei der industriellen Abwasserbehandlung sowie in Klärwerken eingesetzt.

Aktivkohlefilter sind Filter, die Aktivkohle als Filtermedium einsetzen, um aus Flüssigkeiten oder Gasen unpolare, organische Stoffe herauszulösen und sie somit zu reinigen. Wir finden sie zum Beispiel in Dunstabzugshauben, in Atemschutzmasken oder in Aquarien.

Verfahren der Wasseraufbereitung

Einsatzgebiete der Aktivkohle: Aktivkohlefiltration

Die wohl bekannteste Anwendung von Aktivkohle ist die Adsorption, in dessen Zuge eine Reinigung von Flüssigkeiten oder Gasen möglich wird – zum Beispiel durch Aktivkohlefilter. Bei der Adsorption lagern sich Schafstoffe an der Oberfläche eines festen Stoffs (Aktivkohle) an und werden somit aus dem Wasser entfernt. Besonders große und poröse Oberflächen eignen sich hervorragend zur Adsorption: Aktivkohle ist so ein Stoff und eignet sich sehr gut zur Wasseraufbereitung. Beim Adsorptionsverfahren mittels Aktivkohlefilter werden unpolare organische Stoffe aus dem Wasser entfernt. Aber vergessen Sie nicht: Anorganische Stoffe bzw. geladene Ionen von Salzen werden dagegen mit Ionenaustauschern bzw. Vollentsalzern entfernt.

Aktivkohlefilter für sauberes Wasser: Wasseraufbereitung

Leitungswasser aufzubereiten ist in Deutschland ein mehrstufiges Verfahren, bei dem regelmäßig seine Reinheit analysiert werden muss. Eine Stufe dieses Verfahrens ist die Adsorption mit Hilfe von Aktivkohlefiltern. Dabei werden dem Rohwasser sämtliche organische Substanzen (geruchs- und geschmacksstörende Stoffe, Keime und Bakterien) entzogen. Im Anschluss durchläuft das aufbereitete Wasser je nach Anwendungszweck weitere Reinigungsverfahren wie etwa eine Depot- oder Streckenchlorung. Diese Verfahren sind zur Trinkwasseraufbereitung unerlässlich, auch wenn vorgeschaltete Aktivkohlefilter bereits etwaige Keime und Bakterien aus dem Rohwasser herausfiltern.

Die Aufbereitung von Trinkwasser in Wasserwerken ist komplex . Neben der Adsorption mit Aktivkohlefilter sind weitere Schritte zur Trinkwasseraufbereitung nötig: Dazu zählen zum Beispiel Flockung, mechanische Filtration, Membranverfahren, Ionenaustausch, Entsäuerung, Entkarbonisierung, Enteisenung, Entmanganung und Desinfektion. Diese aufwendige Kombination verschiedener Verfahren stellt sicher, dass wir fast überall in Deutschland bedenkenlos Leitungswasser trinken können.

Nicht nur die Trinkwasseraufbereitung ist mittels Aktivkohlefilter möglich. Weiterhin wird Aktivkohlefiltration in Galvaniken eingesetzt. Hierbei können mittels Adsorption organische Verunreinigungen und Tensid-Rückstände aus dem für das Galvanisieren von Werkstoffen benötigte Spülwasser entfernt werden. Ebenso kann Grundwasser zum Beispiel von Schwermetallen befreit, die Entchlorung von Prozesswasser und die Feinreinigung von Abwasser auf Kläranlagen durchgeführt werden. Letzteres meint die vierte Reinigungsstufe in der kommunalen Abwasserbehandlung (Kläranlage). Zur Erklärung: Das chemisch-physikalische Verfahren der Adsorption mittels Pulveraktivkohle (PAK) wird am Ende der Abwasserreinigung eingesetzt und entfernt organische Verunreinigungen wie zum Beispiel Röntgenkontrastmittel oder Medikamentenrückstände. Bis dahin sind allerdings bereits 95–99% der unerwünschten Schadstoffe mit Hilfe von mechanischen, biologischen und chemischen Verfahren entfernt bzw. abgebaut und in CO2 umgewandelt (biologische Stufe) worden.

Aktivkohle besitzt viele Hohlräume, sogenannte Poren. Dadurch verfügt sie über eine große innere Oberfläche, die sie ideal als Adsorptionsmittel macht. In der Trinkwasseraufbereitung werden Schadstoffmoleküle aus der verunreinigten Flüssigkeit durch die unterschiedlich großen Poren aufgenommen und zurückgehalten. Nach und nach reduzieren sich so die Fremdstoffe im Wasser.

Apropos Trinkwasseraufbereitung: Diese findet in Deutschland unter höchsten Standards statt, sodass nur wirklich sauberes Wasser die Werke verlässt. Aber: Auf dem Weg vom Wasserwerk zum Haushalt kann das Wasser unter Umständen verunreinigt werden – zum Beispiel durch veraltete Leitungen. Hier helfen Aktivkohlefilter, etwaige Rückstände aus dem Wasser zu filtern.

Aktivkohleanlage im Einsatz: Aktivkohle als Wasserfilter

Bei einer Aktivkohleanlage steuert moderne Elektronik die regelmäßige und automatische Reinigung des Wassers. Dabei werden organische Verunreinigungen wie Schwebstoffe, Pestizide, Mikroplastik, Medikamentenrückstände, Schwermetalle, Chlor und halogenierte Kohlenwasserstoffe (AOX) herausgefiltert. Wasser, das eine Reinigung mit Aktivkohle durchläuft, ist schonend für die menschliche Haut und kann als hochwertiges Trinkwasser konsumiert werden. Natürlich nur dann, wenn es mit den erwähnten Verfahren zur Wasseraufbereitung in einer Reihenschaltung kombiniert wurde.

Unterschiede zwischen Aktivkohleaustauscher und Aktivkohlefilter

Aktivkohleaustauscher und Aktivkohlefilter funktionieren vom Grundsatz her ähnlich. Beide Produktarten nutzen die Adsorption, um unpolare Stoffe (z. B. Tenside, Glanzzusatzstoffe und Chlor- und Pestizidrückstände) organisch aus dem Wasser herauszufiltern. Unterschiedlich ist in den beiden Fällen die Handhabung und die Form, in der die Aktivkohle vorliegt. Beim Aktivkohleaustauscher, der ausschließlich zur Adsorption von organischen Stoffen zum Einsatz kommt, wird Aktivkohle je nach Anwendung in granulierter, gestifteter Form verwendet. Sie zeichnen sich besonders durch ihren simplen und robusten Aufbau aus.

Aktivkohlefilter werden dagegen gepresst produziert und erfüllen zwei Funktionen: Die Adsorption von organischen Stoffen und die mechanische Filtration. Wenn Sie hauptsächlich störende Geruchs- oder Geschmacksstoffe mittels mechanischer Filtration aus dem Wasser entfernen möchten (Volumenstrom: ca. 25–50 l/h), ist zum Beispiel unser Aktivkohlefilter AK mit Aktivkohlekartusche ideal. Wichtig hierbei: Die Wahl des Filtermediums „granulierte Aktivkohle“ filtert keine festen, ungelösten Partikel aus dem Wasser. Sofern Sie dies jedoch wünschen, ist unser Aktivkohlefilter AK mit Aktivkohlefilterkerze für Sie vermutlich die bessere Wahl.

Aktivkohlefilter kaufen: Unser Sortiment

In unserem Shop bieten wir beides an: von verschiedenen Aktivkohleaustauschern wie dem Aktivkohleaustauscher GAK 600 und Aktivkohleaustauscher VAK 1000 (Edelstahlversion) über Aktivkohlefilter wie dem Aktivkohlefilter AK 10 mit entsprechenden (Ersatz-)Kartuschen und Filterkerzen.

Benötigen Sie Aktivkohleaustauscher für Laborwecke oder für Medizintechnik, empfehlen wir Ihnen die Edelstahl-Aktivkohleaustauscher der VAK-Serie.

Übrigens: Unsere Aktivkohleaustauscher GAK sind bereits vormontiert und komplett einsatzbereit. Im Lieferumfang sind der Tank, das Verteilersystem sowie die gestiftete Aktivkohle dabei. Zudem bieten wir passende Anschlüsse an. Die genauen Spezifikationen der Patronengrößen, Anschlüsse, und der Standzeiten können Sie den Tabellen auf der jeweiligen Produkteseite entnehmen.

Die Vorteile von Aktivkohleaustauschern bzw. Aktivkohlefilter auf einen Blick:

  • Entfernung von organischen Störstoffen
  • Mobil anwendbar und in vielen verschiedenen Größen verfügbar
  • Hochwertige gestiftete bzw. granulierte Aktivkohle
  • Mit allen herkömmlichen Anschlüssen
  • Hohe Standzeiten
  • Robust & langlebig (Patronen aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder Edelstahl)
  • Einfacher Tausch der Aktivkohlekartusche oder Ersatzfilterkerze

Sollten Sie sich noch nicht entscheiden können oder weitere Fragen haben, beantworten wir Ihnen diese gerne. Senden Sie uns dazu einfach eine E-Mail an info@wassertechnik-shop.com.

Eignet sich Akivkohlefiltration zur Entsalzung von Wasser?

Nein, Filtration mittels Aktivkohle entfernt lediglich organische Teilchen, jedoch keine gelösten, anorganischen Ionen von Salzen. Dafür werden Ionenaustauscher genutzt, die wir ebenfalls im Angebot haben. Diese tauschen geladene Teilchen entweder gegen Na-Ionen (Enthärtung) oder gegen die Wasserbestandteile H+-Ionen und OH--Ionen (Entsalzung) aus. Anders als beim Aktivkohlefilter werden bei einem Ionenaustauscher die Teilchen nicht nur entfernt, sondern zeitgleich gegen Teilchen gleicher elektrischer Ladung ersetzt. Erfahren Sie hier mehr über die Funktionsweise und Anwendung von Ionenaustauschern.

Wann sollte ich einen Aktivkohlewechsel vornehmen?

Wie lange Aktivkohlefilter bzw. Aktivkohleaustauscher im Einsatz bleiben können, ist von der Wasserqualität, also der Ausgangskonzentration der im Wasser befindlichen Schadstoffe, abhängig. Beispielsweise lässt sich ein Aktivkohlefilter zur Aufbereitung von herkömmlichem Trinkwasser (Aquaristik) deutlich länger nutzen als bei stark belastetem Industriewasser. Um zu überprüfen, ob der Aktivkohlefilter vollständig beladen ist und somit ausgetauscht werden sollte, muss eine Wasseranalyse durchführt werden. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Austauscher bzw. Filter spätestens nach einem halben Jahr ausgetauscht werden sollten. So verhindern Sie, dass sich Keime auf der Aktivkohle bilden.

Der Tausch der Filterkartuschen bzw. der Filterkerzen funktioniert schnell und unkompliziert. Unser Aktivkohlefilter AK verfügt hierzu eine Halterung für die Wandmontage, sodass Sie die Kartusche ohne großen Aufwand wechseln können. Wichtig beim Wechsel von Aktivkohlefilterkerzen: Dieser sollte erst dann durchgeführt werden, wenn der benötigte Durchfluss nicht mehr gewährleistet werden kann oder die maximale Standzeit von einem halben Jahr erreicht wurde. Um das zu bestimmten, wählen Sie im Produkt-Konfigurator unter „Messeinheit“ die Option „Mit Manometer“ aus. Wenn Sie Näheres dazu erfahren möchten, berät Sie unser Team gern in einem persönlichen Gespräch.